UNIque@dance

UNIque@dance hat zum Ziel, die Imagination und die Wirklichkeit von körperlichen Leitbildern im Bereich des zeitgenössischen Tanzes zu erweitern – insbesondere im Rahmen der Institutionen, die den professionellen Zugang zum Tanz als Beruf regulieren. Die künstlerische Auseinandersetzung mit diversen Körpern in ihrer ästhetischen Vielfalt soll zukünftig zum festen Bestandteil des Curriculums werden und die Tanzausbildungen in Deutschland bereichern und erweitern.

UNIque@dance wird Hochschulen und Universitäten mit Tanzstudiengängen auf diesem Wege begleiten – dabei liegt der Fokus auf der bundesweiten Schaffung nachhaltiger Kooperationen unter Beteiligung von Hochschul-Vertreter:innen, Expert:innen für mixed-abled Tanz, Verbänden etc.

Um den damit verbundenen Herausforderungen gerecht zu werden schlägt UNIque@dance vor, ein Exzellenz-Recherchezentrum zu etablieren: Dort sollen Konzepte und Strategien entwickelt werden, um die im Curriculum stehenden Lehrfächer zukünftig auch für Studierende mit nicht-normativen Körperlichkeiten zugänglich zu machen. Unterstützt wird dieser Prozess durch Coaches, Vermittler:innen und Expert:innen mit Behinderung für mixed-abled Tanz, die ihre Kompetenzen einbringen. In ersten Gesprächen mit einigen relevanten Institutionen hat UNIque@dance bereits überaus positives Feedback zu diesem Vorhaben erhalten.

Darüber hinaus möchte UNIque@dance Formate schaffen, um auch die nicht institutionell angebundene Struktur der Tanzszene miteinzubeziehen – sowohl den künstlerischen Bühnenbereich wie auch den Tanzvermittlungs-Bereich im weiteren Sinne. UNIque@dance plant hierfür die Etablierung von ThinkTanks und MoveTanks, um gleichzeitig in diesem Kontext die Möglichkeit der Forschung und Weiterentwicklung zu gewährleisten.

Die ersten Veranstaltungen finden noch in diesem Jahr statt:

Initiiert wurde UNIque@dance von Gerda König, künstlerische Leiterin und Gitta Roser, Choreografin der DIN A 13 tanzcompany, die seit mehr als 27 Jahren mixed-abled Tanzproduktionen auf internationaler Ebene erarbeiten. Maßgeblich an der konzeptionellen Entwicklung beteiligt war außerdem Dr. Gustavo Fijalkow, der über langjährige internationale Erfahrung als Praktiker - u.a. in mixed-abled Tanz - und Akademiker verfügt. Er konnte als Projektleiter gewonnen werden und soll die weitere Durchführung von UNIque@dance mitverantworten.

Copyright Video: Inklusion und Kultur e.V. im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Meet and Greet“
Teilnehmer*innen: Ministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen und Gerda König

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