DRITTER TEIL DER PRODUKTION „UMBRUCH“

Tranz-/-flexion

Multimediale performative (Tanz)-Installation

TERMINE

Uraufführung Berlin
16./17./18./19./20. April 2014
St.-Johannes-Evangelist-Kirche
Auguststrasse 90
10117 Berlin-Mitte

Köln-Premiere
Im Rahmen des
Sommerblut-Festivals 2014

2./3. Mai 2014
Rautenstrauch-Joest-Museum
Foyer
Cäcilienstraße 29-33
50667 Köln

Alle politischen, kulturellen, religiösen, wirtschaftlichen Umbrüche haben neben den „großen“ allgemeinen auch immer persönliche Auswirkungen, die in jedem Kulturkreis unterschiedlich aufgenommen und verarbeitet werden.

„Umbruch“ konzentriert sich nicht auf die große allgemeine Umwälzung, in dem sich das jeweilige Land befand oder befindet, sondern geht gezielt auf die Frage ein, was es für den einzelnen Menschen bedeutet, wenn Strukturen, Gegebenheiten, körperliche Versehrtheit sich verändern, auflösen, zerbrechen… Wenn stattdessen Gewalt, Korruption, religiöser Fanatismus, körperliche wie seelische Kriegswunden das alltägliche Leben bestimmen

Seit 2011 entstanden unter der künstlerischen Leitung von Gerda König – jeweils in Kooperation mit lokalen mixed-abled-Tanzkompanien, Komponisten und Videokünstlern – zur Thematik „Umbruch“ drei Produktionen in Sri Lanka, Venezuela und Israel. Tranz-/-flexion ist der Abschluss dieser 3-jährigen Arbeitsphase.

Tranz-/-flexion verwebt die Fülle und Vielfalt der drei Produktionen in einer begehbaren Tanz-Sound-Video-Installation, die den normalen Bühnenraum aufhebt. 17 Tänzer mit unterschiedlichen Körperlichkeiten aus verschiedensten Weltgegenden laden das Publikum ein, sich – wortwörtlich – mitten in die Umbruchsituationen hinein zu begeben. Der Zuschauer wird Beteiligter – er wird zur Projektionsfläche, er erfühlt und begreift das Bühnenbild als begehbaren Teppich, als Projektions- und Reflektionsfläche. Die Collagen werden zu einer Bilderflut und parallele Inszenierungen zeigen Kontraste aber auch Analogien der Thematik auf.

PRESSESSTIMMEN

Im Herzen von Accra

Kölnische Rundschau
13. Oktober 2017, Thomas Linden

Einen Streifzug durch Accras Stra0ßen und Strände bietet Gerda Königs neue Choreographie. Ghanas Hauptstadt steht im Zentrum der "CityCodes", dem zweiten Teil einer Serie von Tanzproduktionen, mit dem Titel "BodyRealities". Sie zeigt Tänzer, die körperlichgehandicapt sind, aber gerade aus dieser Tatsache neue un eigene Bewegungsformen (…)

Kölnische Rundschau

KOOPERATION

Eine Produktion im Auftrag von VisAbility e.V., in Kooperation mit der Tanzfaktur Köln, dem Meranga Fine Arts Ensemble und dem Korea International Accessible Dance Festival Kiada.


CREDITS

Choreografie: Gerda König
Co-Choreografie: Gitta Roser, Marc Stuhlmann
TänzerInnen: Lior Amihai, Pedro Alcalá, José Conde, Julio Loaiza, Nadeeka Mahamarakkalagge, Venuri Perera, Pushpa Prathapasinghe, Sumit Rathnayaka, Mahesh Umagiliya, Thusitha Wimalasooriya, Fabiola Zérega, Giada Scuderi, Sofia Karagiorgou, Arkaitz Soria, Carolin Hartmann, Raffaella Galdi, Yamile Navarro
Videokünstler: Vishnu Vasu, León Grauer, Daniel Landau
Videodramaturgie und Remix: Jürgen Salzmann
Videoassistenz und Remix: Karl-Heinz Stenz
Musik: Harsha Makalande, Xavier Losada, Nimrod Gorovich
Kostüme: Nikita Deana, Juan Carlos Vivas, Rozi Canan
Licht: Gerd Weidig
Assistenz Produktionsleitung
Berlin: Denise Mawila, Simon Junge
Köln: Katrin Lohbeck
Kommunikation / PR
Berlin: k3berlin
Köln: mechtild tellmann kulturmanagement
Produktionsleitung: Gustavo Fijalkow


FÖRDERER

Gefördert durch den Landschaftsverband Rheinland, das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, dem Kulturamt der Stadt Köln, der Schmitz Stiftung, der Kämpgen Stiftung und der Kunststiftung NRW.

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