© David Schmenger

TANZ- / VIDEOPRODUKTION

bodyRealities – cityCodes

Deutschland / Ghana

TERMINE

Uraufführung
15. September 2017

Das künstlerische Team der DIN A 13 tanzcompany geht in der zweijährigen Tanz-/Videokunstproduktion bodyRealities der Frage nach, welchen Einfluss Orte, Landschaften und Schauplätze persönlicher Erlebnisse für das individuelle Körpergedächtnis haben und in welcher Weise sich diese Orte in der Körperbewegung widerspiegeln.

Zusammen mit den Medienautoren Miriam Jakobs und Gerhard Schick spürte die Choreographin Gerda König diesen Zusammenhängen bereits im Jahr 2016 in Sri Lanka nach.

Nun führte die Recherche das künstlerische Team in die afrikanische Metropole Accra in Ghana. In den urbanen Räumen der Großstadt finden sie ländliche Strukturen, in informalen Siedlungen mit eigener Verwaltung organisiert. Diese Slumsiedlungen ziehen sich immer wieder entlang eines Flusses, einer Bahnschiene oder auch entlang einer Straße von Hochhäusern, wo Werte und Produkte der Globalisierung hinter geleckten Glasfenstern für einen Großteil der Bevölkerung unerreichbar scheinen. Der Versuch, Stadt und Menschen zu verstehen, führt unweigerlich zur Auseinandersetzung mit vergangener und moderner Sklaverei, den Folgen von Kolonialisierung und Globalisierung. Accra ist ein Schmelztigel aus Vergangenheit und Gegenwart, unterschiedlichsten ethnischen Gruppen, Sprachen und Kulturen.

PRESSESSTIMMEN

Im Herzen von Accra

Kölnische Rundschau
13. Oktober 2017, Thomas Linden

Einen Streifzug durch Accras Stra0ßen und Strände bietet Gerda Königs neue Choreographie. Ghanas Hauptstadt steht im Zentrum der "CityCodes", dem zweiten Teil einer Serie von Tanzproduktionen, mit dem Titel "BodyRealities". Sie zeigt Tänzer, die körperlichgehandicapt sind, aber gerade aus dieser Tatsache neue un eigene Bewegungsformen (…)

Kölnische Rundschau
© David Schmenger
© David Schmenger

PRESSESSTIMMEN

Zwischen Glamour und Slums

O-Ton
Pedro Obiera

Wir sehen Gefängnismauern, vergitterte Fenster und starke Eisenschlösser auf der Projektionswand. Davor windet sich Alfred Quarshie in einem niedrigen Gitterkasten, eingepfercht ohne Freiraum. Lediglich ein Arm presst sich gelegentlich durch die engen Gitterstäbe. Es dauert lange, bis er sich freischälen kann und man sieht, dass er aufgrund einer Kinderlähmung mit den Folgen partieller Lähmungen leben muss. (…)

O-Ton – Zwischen Glamour und Slums

KOOPERATION

Eine Produktion von VisAbility e.V., in Kooperation mit DIN A 13 tanzcompany und Tanzfaktur Köln.


CREDITS

Künstlerische Leitung: Gerda König (Choreographie)
Konzept: Gerda König, Gitta Roser
Tanz: Ashraf Albesh, Charlotte Virgile
Musik: Frank Schulte
Bühnenbild: Jürgen Gronert
Kostüm: Thomas Wien-Pegelow
Licht/Lichtgestaltung: Gerd Weidig
Produktionsleitung: Anastasia Olfert
Kompaniemanagement: John Herman
PR/ÖA: mechtild tellmann kulturmanagement


FÖRDERER

Aktion Mensch

MEDIENPARTNER

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