Veranstaltungen
Teilnahme und Vernetzung bei Fachveranstalten
Kooperationsmeeting mit Kaunas Chamber City Theater
22.–23. April 2025
Litauen
Gerda König und Gitta Roser wurden vom Kaunas Chamber City Theater (Litauen) eingeladen, um ihre über 30-jährige künstlerische Arbeit sowie die Projekte M.A.D.E. und UNIque@dance vorzustellen. In einem praxisorientierten Workshop vermittelten sie Einblicke in ihre inklusiven künstlerischen Ansätze und Methoden. Das Treffen diente dem fachlichen Austausch sowie der Anbahnung einer möglichen zukünftigen Zusammenarbeit im Bereich mixed-abled Performance und Tanzausbildung.
„What’s the big deal about access?“
14.–17. April 2024
ZZT Köln
Das Team von UNIque@dance – vertreten durch Paolo Fossa, Gitta Roser und Ulrike Nestler – war im April 2024 zu Gast bei der Veranstaltungsreihe „What’s the big deal about access?“ am Zentrum für Zeitgenössischen Tanz (ZZT) der Hochschule für Musik und Tanz Köln.
Im Vorfeld hat Ulrike Nestler als Teil der AG Diversität des ZZT Impulse für die inhaltliche Gestaltung in der Planungsphase gegeben und Empfehlungen für einzubindende Personen (u.a. Steven Solbrig und Marc Brew) genannt. Im Rahmen eines vielfältigen Programms mit Tune-Ins, Workshops, Performances, Lectures, Interventionen und Gesprächen wurden zentrale Fragen rund um Normativität, Inklusion und Zugänglichkeit im Tanz aufgeworfen und gemeinsam mit internationalen Gästen, Hochschulangehörigen und externen Akteur:innen diskutiert.
Die Woche begann mit einer Opening Lecture von Steven Solbrig, gefolgt von Lecture Performances von Marc Brew und Juli Reinartz sowie einer abschließenden Gesprächsrunde u.a. mit Tanja Erhart und Luke Pell. Die Veranstaltungen boten Raum für Begegnung, Erfahrungsaustausch und neue Impulse zur Weiterentwicklung inklusiver und diversitätsbewusster Strukturen in der Tanzausbildung.
Moving Up Kongress
21.–22. März 2025
Künstler*innenhaus Mousonturm + Junge Theaterwerkstatt am Zoo, Frankfurt \ a. M.
Paolo Fossa vertrat das Team von UNIque@dance bei der Fachkonferenz zur künstlerischen Dimension des Tanzes für Kinder im Vorschulalter. Unter dem Motto „Keine kulturelle Bildung ohne künstlerische Praxis“ bot die Veranstaltung eine vielfältige Plattform für Austausch, Inspiration und praxisnahe Einblicke in die besonderen Potenziale und Herausforderungen von Tanz in der frühkindlichen Bildung.
In Vorträgen, Workshops, Think Tanks und interaktiven Panels kamen Fachkräfte aus Tanz, Kulturvermittlung, Pädagogik und frühkindlicher Bildung zusammen, um Perspektiven zu teilen, sich zu vernetzen und gemeinsam neue Wege zu denken und zu gestalten. Paolo Fossa brachte die Perspektiven und Erfahrungen von UNIque@dance im Bereich inklusiver Tanzvermittlung ein und knüpfte neue Kontakte für zukünftige Kooperationen.
Dance beyond Ableism: Arts, Education and Disability Justice
01. Februar 2024
Academy of Theatre and Dance Amsterdam
Das Team von UNIque@dance war mit Gerda König, Ulrike Nestler und Gitta Roser bei der Fachtagung „Dance beyond Ableism: Arts, Education and Disability Justice“ am 1. Februar 2024 in der Academy of Theatre and Dance Amsterdam. Es wurden spannende Gespräche geführt, und die Anliegen UNIque@dance konnten in einem internationalen Kontext sichtbar gemacht und weitergetragen werden. In verschiedenen Diskussionen wurden zentrale Themen wie strukturelle Barrieren im Kunst- und Bildungsbereich, die Bedeutung von Disability Justice im künstlerischen Schaffen sowie Perspektiven auf eine diskriminierungssensible Ausbildungspraxis behandelt.
UNIque@dance war nicht nur als Zuhörer präsent, sondern beteiligte sich aktiv am inhaltlichen Austausch. Dabei wurden sowohl die bisherigen Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit deutschen Hochschulen als auch die praktischen und theoretischen Erkenntnisse aus den Move- und ThinkTanks eingebracht. Der Austausch mit internationalen Vertreter:innen – u. a. aus den Niederlanden, Großbritannien und Belgien – eröffnete neue Impulse für zukünftige Kooperationen und unterstrich die Relevanz des Projekts auf europäischer Ebene.
Besonders gewinnbringend war die Vernetzung mit Fachkolleg:innen, die an vergleichbaren Initiativen zur Öffnung von Ausbildungskontexten für Menschen mit Behinderung arbeiten. UNIque@dance konnte durch seine Präsenz als innovatives Beispiel für eine künstlerisch und bildungspolitisch verankerte Praxis der Inklusion wahrgenommen werden. Die Tagung lieferte wichtige inhaltliche Anregungen für die Weiterentwicklung des Projekts und ermöglichte konkrete Schritte zur Vernetzung über nationale Grenzen hinweg.
9. Biennale Tanzausbildung
19.–25. Februar 2024
München
Das Team von UNIque@dance war mit Ulrike Nestler und Gitta Roser bei der 9. Biennale Tanzausbildung des Arbeitskreises Tanzausbildung (AK/T) des Zusammenschlusses der tanzausbildenden Hochschulen vom 22. bis 24. Februar 2024 vertreten und konnte sowohl in internen Gesprächen als auch bei dem öffentlichen Symposium am 23. Februar weitere Kontakte knüpfen und die Inhalte von UNIque@dance vorantreiben.
Wesentlich war vor allem die Gelegenheit eines Gespräches zu Tanzausbildung und Fragen von Access und Inklusion gemeinsam mit dem aktuellen AK/T-Sprecher:innenteam und Vertreter:innen zehn weiterer Akademien und künstlerischen Hochschulen.
NO LIMITS – Disability & Performing Arts Festival
13.–24. November 2024
Berlin
Gitta Roser und Ulrike Nestler nahmen als Vertreterinnen von UNIque@dance am diesjährigen NO LIMITS Festival teil – Deutschlands bedeutendstem Festival für Disability & Performing Arts. In seiner elften Ausgabe präsentierte NO LIMITS ein kraftvolles, grenzüberschreitendes Programm mit über 50 Vorstellungen von 20 Theater-, Tanz- und Performancegruppen aus 12 Ländern.
Im Zentrum des Festivals stand die künstlerische Selbstermächtigung von Künstler:innen mit Behinderung. Zahlreiche Programmschienen luden zum Austausch über Körperbilder, Teilhabe und kreative Praxis ein – mit Barrierefreiheit als Ausgangspunkt und nicht als nachträgliche Anpassung.
Ergänzend nahmen Gitta Roser und Ulrike Nestler am 16./17. November am Symposium “Cripping Leadership – ein Symposium zu Kulturschaffenden mit Behinderungen in Entscheidungspositionen” teil, welches kuratiert wurde von Konrad Wolf, ehemals Co-Projektleitung(zusammen mit Leonie Graf) des Fortbildungsprogrammes “Inklusion in der Lehre der Theaterkünste” an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch/Berlin. Teilnehmende am Symposium waren: Angela Alves (HZT Berlin), Anna Berndtson, Dr. Kate Brehme, Prof. Claire Cunningham (HZT Berlin), Yingmei Duan, Caroline Erdmann (Theater an der Parkaue), Alice Giuliani, Leonie Graf (Theater an der Parkaue), Georg Kasch, Inga Laas (Migros-Kulturprozent IntegrART), Lia Massetti (Theater Thikwa), Alessandro Schiattarella u. a.
Neben den beeindruckenden künstlerischen Beiträgen des Festivals und kritisch-diskursiven Inputs während des Symposiums bot der Aufenthalt Raum für intensive internationale Begegnungen, Gespräche und Reflexion. UNIque@dance knüpfte neue Kontakte zu nationalen als auch internationalen Tanzschaffenden und -vermittler:innen (u.a. Access-Expert:innen aus Australien, einer aktuellen BA-Tanzstudierenden aus den USA, mixed-abled Tanzvermittler:innen aus Österreich und Süddeutschland), vertiefte bestehende Netzwerke (u.a. Nik Haffner, Leiter des HZT Berlin und Jemima Rose Dean, aktuell MA SODA Studierende des HZT und MoveTank-Dozierende der MoveTanks #1-4) und nahm wichtige Impulse für die weitere Projektarbeit mit – insbesondere im Hinblick auf die strukturelle Öffnung von Ausbildungsinstitutionen und die Stärkung inklusiver künstlerischer Positionen.
Gefördert durch
Tanzpakt | Kulturamt | MKW | Aktion Mensch