MoveTank #1
Ballett
2. und 3. Dezember 2022 | Bürgerzentrum Köln-Deutz
Der erste Move Tank fand im Dezember 2022 im Bürgerzentrum Köln-Deutz statt und widmete sich der Frage, wie die klassische Balletttechnik für Tänzer:innen mit unterschiedlichen körperlichen Fähigkeiten zugänglich gemacht werden kann. Im Fokus stand dabei nicht nur die Vermittlung klassischer Ballettprinzipien, sondern auch der Mehrwert, den diese Technik für Tänzer:innen mit normatisierbaren und nicht-normatisierbaren Körperlichkeiten bieten kann.
In einer intensiven zweitägigen Veranstaltung arbeiteten Dozent:innen und Tänzer:innen zusammen, um die klassischen Techniken und ihre Anpassungsmöglichkeiten zu untersuchen. Die Teilnehmenden – darunter renommierte Dozent:innen wie Jemima Rose Dean, Dawna Dryhorub, Katarzyna Kozielska, und Catherine Petit-Wood – setzten sich mit verschiedenen Ansätzen auseinander, um zu verstehen, wie Ballett für eine diversere Tänzerschaft zugänglich gemacht werden kann.
Das Ziel war es, durch kollektives Forschen und praktisches Ausprobieren herauszufinden, wie unterschiedliche Körperlichkeiten in der Balletttechnik ihren Platz finden können. Die Veranstaltung förderte den Austausch und das Verständnis darüber, wie diese Kunstform auch für Tänzer:innen, die nicht den traditionellen körperlichen Normen entsprechen, bereichernd sein kann.
Wissenschaftlich begleitet wurde der MoveTank von Ulrike Nestler, und konzipiert wurde die Veranstaltung von Paolo Fossa und Gustavo Fijalkow.
Teilnehmende Tänzer:innen:
Paulina Jürges
Katrin Kats
Alfred Quarshie
Stella Schirra
Danijel Sesar
Tamara Rettenmund
Der MoveTank #1 stellte somit einen wertvollen ersten Schritt dar, klassische Ballettmethoden inklusiver und für eine breitere Tänzer:innengemeinschaft zugänglich zu machen.