Der Film
MOVEMENT UNBOUND wurde zum DOKfest München eingeladen und wird dort am 07.05.2026 um 20:00 Uhr Weltpremiere haben.
MOVEMENT UNBOUND ist eine bewegende Reise in die Lebenswelten von Tänzer:innen mit und ohne Behinderung, die durch die Kunst des Tanzes unsere Wahrnehmung auf Diversität in der Gesellschaft verändern.
Das DOKfest München ist Deutschlands größtes Dokumentarfilmfestival und eine der relevantesten Plattformen für Dokumentarfilm in Europa. „Es ist eine wunderbare Auszeichnung, dass der Film dort gezeigt wird“, sagt Miriam Jakobs.
Und nicht nur, dass MOVEMENT UNBOUND es ins Festivalprogramm geschafft hat, der Film ist außerdem nominiert für den all inclusive Dokumentarfilmpreis 2026 für Filmproduktionen, bei denen Filmschaffende mit Behinderung federführend beteiligt sind.
Eine Kinotour ist in Planung: Nach der Premiere in München wird MOVEMENT UNBOUND in mehreren Städten und zahlreichen Schulen zu sehen sein und so einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Weitere Informationen und Termine folgen!
Bereits im Januar wurde eine Preview im Filmforum im Museum Ludwig in Köln gezeigt. Das gesamte Team von DIN A 13 tanzcompany freute sich über den fantastischen Abend mit vielen Freund:innen, Wegbegleiter:innen und Unterstützer:innen, und war überwältigt von der positiven Resonanz zu dem Film. Mit großer Vorfreude schaut es auf die Welt-Premiere in München, die Köln-Premiere und Filmvorführungen in ganz Deutschland.
MOVEMENT UNBOUND ist im Rahmen des
DOK.fest 2026 auch online zu sehen!
Wer nicht persönlich zu den Kinovorstellungen kommen kann, kann ab sofort ein Online-Ticket für den Film erwerben und MOVEMENT UNBOUND damit streamen. Das Angebot besteht bis zum 25. Mai. Die Tickets für das Streaming können wie die Tickets zu den Kinovorstellungen ganz einfach über die Festivalseite von MOVEMENT UNBOUND gekauft werden:
Kölnpremiere
Mitwirkende
Buch Regie Kamera Montage Miriam Jakobs und Gerhard Schick
Produktionsleitung Anastasia Olfert
Musik Frank Schulte
Ton Ralf Weber, Sergio Rissone
Mischung Gerd Nesgen
Farbkorrektur Farbkult
Filmgeschäftsführung John Herman
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit neurohr & andrä GbR
Produktion Film und Kontext
Seit Beginn fragt DIN A 13 tanzcompany danach, wie offen unsere Gesellschaft wirklich ist: Wer erhält den Raum, sich zu zeigen, und wer wird an den Rand gedrängt? Diese Fragen erforscht die Kompanie über ihre künstlerische Praxis, über Körper, Bewegung, Tanz, Irritation, Grenzüberschreitung und politische Haltung.
MOVEMENT UNBOUND zeigt die unterschiedlichen Facetten der Arbeit der Kompanie, die sinnlichen gleichermaßen wie die politischen: Die kinetische Energie des Tanzes trifft auf intime menschliche Geschichten; Bewegung wird zu Sprache, Körper zu Haltung. Dabei gibt der Film exklusive Einblicke in die faszinierende Geschichte der DIN A 13 tanzcompany, deren Arbeit einst mit 13 Personen, darunter Musiker:innen und Tänzer:innen, begann.
Mit den Jahren entwickelte sich ein professionelles Team um Gründerin Gerda König und ihre künstlerische und konzeptionelle Wegbegleiterin Gitta Roser – dazu zählen u.a. Anastasia Olfert, John Herrmann und Andrea Hoffmann. Ihr gemeinsamer Weg führte sie im Laufe der Jahre auf Tanzbühnen in der ganzen Welt. Über 40 Produktionen entstanden, viele davon in Koproduktion mit unterschiedlichen Goethe-Instituten, und wurden auf internationalen Tanzfestivals gezeigt.
In Zusammenarbeit mit Künstler:innen und Festivals in Asien, Afrika, Nord- und Südamerika entwickelte die Kompanie außergewöhnliche Tanztheaterwerke. Daraus gingen internationale künstlerische Dialoge hervor, die nachhaltig wirkten. In mehreren Ländern entstanden neue mixed-abled Tanzkompanien, viele davon bestehen bis heute.
MOVEMENT UNBOUND beleuchtet auch die heutige Arbeit der Kompanie – so hat das Filmteam die Arbeit am aktuellen Projekt MYspace SAFEspace NOspace begleitet.
Dafür brachte Gerda König als künstlerische Leiterin erstmals Tänzer:innen mit körperlichen Behinderungen zusammen mit Performer:innen aus der Ballroom-Szene – einer Subkultur, in der queere Menschen und People of Color geschützte Räume der Selbstermächtigung geschaffen haben.
Seit es das Kino gibt, gibt es Tanzfilme – die Kamera liebt Bewegung und sie liebt Körper. MOVEMENT UNBOUND führt diese Tradition fort und bricht sie zugleich: Dieser Film ist mehr als ein Tanzfilm. Es ist eine bewegende Reise in die Lebenswelten von Tänzer:innen mit und ohne Behinderung, die durch die Kunst des Tanzes unsere Wahrnehmung auf Diversität in der Gesellschaft verändern.